Ursprung

Geschichte

Die Geschichte dieses legendären Stuhls reicht weit ins vorige Jahrhundert hinein. Der Adirondack Chair war nicht immer unter diesem Namen bekannt. Laut dem Adirondack Museum in Blue Mountain Lake, New York, begann er seine steile Karriere als Westport Chair in Anlehnung an die kleine Stadt in der Nähe der Adirondack Mountains am Champlain-See.

Thomas Lee konstruierte und baute den ersten Stuhl um 1900. Seine Absicht war, sein Sommerhaus mit ein paar sehr bequemen Sitzgelegenheiten für die Rasenflächen auszustatten. Die typisch breiten Armlehen wurden zum Markenzeichen dieser Stühle. Seine Konstruktion wäre vielleicht nie berühmt geworden, hätte nicht sein Freund Harry Bunnell, der eine kleine Schreinerei besaß, die Gelegenheit erkannt, ein paar Dollars mit dem Verkauf dieser Möbel an Sommergäste zu machen.

Patentschrift Westport Chair

Die Patentschrift des Westport Chairs von 1905

Ohne Lee um Erlaubnis zu fragen, ließ sich Bunnell den Westport Chair 1905 patentieren. In den folgenden 20 Jahren stellte Bunnell die Orginalversion des Westport Chairs und eine Reihe von Abwandlungen, darunter auch eine Version für Kinder und einen Doppelsitzer her und verkaufte diese recht erfolgreich in der näheren Umgebung.

Quelle: http://adkfamilytime.blogspot.com/2011/06/adirondack-trivia-where-was-adirondack.html

Bauweise

Es gibt mittlererweile unzählige Varianten des Adirondack Chairs. Allen gemeinsam ist jedoch die steile Neigung nach hinten, die gefächerte Rückenlehne und vor allem die extrabreiten Armlehnen. Dieser Stuhl wird als Einsitzer, Doppelsitzer ohne Abstand – auch “Love Seat” genannt, als Doppelsitzer mit integriertem Tisch und als Schaukel gebaut.

Achten Sie bei Adirondack Chairs besonders auf folgende Dinge:

Die Rückenlehne und der Sitz sollten körpergerecht geformt sein. Gerade Rückenlehnen sind einfach und auch preiswert herzustellen, lassen aber oft den Komfort, den man von diesen Stühlen gewohnt ist, vermissen. Genauso verhält es sich mit der Sitzfläche. Starre Konstruktionen können aus dünneren Holzteilen gefertigt werden, klappbare Chairs sollten der Stabilität zuliebe stärker (etwa 25-30mm) ausgelegt sein.

Die verwendeten Hölzer sind Zedernholz (Red Cedar), Pinie/Fichte/Kiefer, Teak oder andere Harthölzer wie Eukalyptus, Keruing, Balau etc. Bei Pinie, Fichte oder Kiefer sollte das Möbelstück wetterfest gemacht werden, entweder durch Lasieren oder durch einen Anstrich mit Bootslack. Harthölzer müssen 1-2 jährlich nachgeölt werden.

Sind Metallkomponenten mit im Spiel, sind ist Edelstahl, Messing oder andere rostfreie Metalle zu empfehlen.

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